Viele Webseiten verschenken Potenzial im Footer
Wenn Besucher auf einer Webseite landen, konzentrieren sich die meisten Webseitenbetreiber auf den oberen Bereich. Sie investieren viel Zeit in die Startseite, das Menü oder die Farben der Webseite. Der Footer wird dagegen häufig nur schnell zusammengebaut oder komplett vergessen.
Dabei schauen viele Besucher genau dort hin. Vielleicht kennst Du das sogar von Dir selbst. Du suchst eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse, das Impressum oder Informationen über das Unternehmen. Oft scrollst Du automatisch bis ganz nach unten.
Genau deshalb solltest Du Deinen Footer nicht als Pflichtaufgabe betrachten, sondern als wichtigen Bestandteil Deiner Webseite. Ein gut aufgebauter Footer hilft Besuchern bei der Orientierung, schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass wichtige Informationen jederzeit erreichbar sind.
In diesem Beitrag zeige ich Dir, welche Elemente in einen professionellen Footer gehören, welche Fehler Du vermeiden solltest und wie Du Deinen Footer in WordPress und Divi sinnvoll aufbaust.
Was ist ein Footer überhaupt?
Der Footer ist der unterste Bereich Deiner Webseite. Er erscheint in der Regel auf jeder einzelnen Seite und enthält wichtige Informationen für Besucher. Während der Header meist dazu dient, Besucher durch die Webseite zu führen, erfüllt der Footer eine andere Aufgabe:
Er bietet Orientierung und zusätzliche Informationen.
Viele Nutzer scrollen bis zum Ende einer Seite, um dort gezielt nach Informationen zu suchen. Deshalb solltest Du den Footer bewusst planen und nicht einfach mit beliebigen Inhalten füllen.

Warum ein guter Footer wichtig ist
Ein guter Footer kann mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen. Er hilft Besuchern dabei:
- wichtige Informationen schnell zu finden
- Vertrauen aufzubauen
- Kontaktmöglichkeiten zu entdecken
- rechtliche Seiten aufzurufen
- weitere Inhalte Deiner Webseite zu besuchen
Ein schlechter Footer dagegen sorgt häufig für Verwirrung. Wenn wichtige Informationen fehlen oder der Bereich überladen wirkt, verlieren Besucher schnell die Orientierung. Deshalb lohnt es sich, den Footer genauso sorgfältig zu planen wie die restliche Webseite.
Welche Elemente gehören in einen professionellen Footer
Die wichtigste Frage lautet:
Was gehört überhaupt in einen Footer?
Die Antwort hängt natürlich von Deiner Webseite ab. Dennoch gibt es einige Elemente, die sich auf nahezu jeder Webseite bewährt haben.
Kontaktinformationen
Viele Besucher suchen im Footer nach einer Möglichkeit, Dich zu erreichen. Deshalb solltest Du dort mindestens folgende Informationen hinterlegen:
- Telefonnummer
- E-Mail-Adresse
- Kontaktseite
Je einfacher Besucher Dich kontaktieren können, desto besser.
Wichtige rechtliche Seiten
Gerade in Deutschland dürfen bestimmte Informationen nicht fehlen. Dazu gehören:
- Impressum
- Datenschutz
- Cookie-Richtlinie (falls nötig)
Viele Besucher suchen diese Seiten automatisch im Footer. Deshalb solltest Du diese Links dort gut sichtbar platzieren.
Kurze Unternehmensbeschreibung
Eine kurze Beschreibung kann ebenfalls sinnvoll sein.
Beispielsweise:
"Ich unterstütze Selbstständige dabei, ihre Webseite klar und strukturiert aufzubauen."
Dieser Bereich hilft Besuchern dabei, sich schnell zu orientieren und stärkt gleichzeitig Deine Positionierung. Achte jedoch darauf, dass die Beschreibung kurz bleibt. Der Footer ist kein weiterer Über-mich-Bereich.
Social Media Profile
Viele Webseitenbetreiber platzieren ihre Social Media Links im Footer. Das ist grundsätzlich sinnvoll. Allerdings solltest Du nur die Plattformen verlinken, die Du tatsächlich nutzt.
Ein Instagram-Icon wirkt wenig professionell, wenn der letzte Beitrag zwei Jahre alt ist. Weniger ist hier oft mehr.
Weitere wichtige Seiten
Je nach Aufbau Deiner Webseite können zusätzliche Links sinnvoll sein. Zum Beispiel:
- Blog
- Leistungen
- FAQ
- Kontakt
Dadurch erhalten Besucher einen schnellen Überblick über Deine wichtigsten Inhalte.
So baust Du Deinen Footer in Divi auf
Wenn Du mit Divi arbeitest, kannst Du Deinen Footer über den Theme Builder erstellen.
Der große Vorteil: Du musst Deinen Footer nur einmal erstellen. Anschließend erscheint er automatisch auf Deiner gesamten Webseite.
Änderst Du später beispielsweise:
- Deine Telefonnummer
- Deine E-Mail-Adresse
- Deine Social Media Links
werden die Änderungen automatisch auf allen Seiten übernommen. Gerade bei größeren Webseiten spart das enorm viel Zeit.

Wie viele Spalten sollte ein Footer haben?
Eine Frage, die häufig gestellt wird:
Wie viele Spalten sollte mein Footer besitzen?
In den meisten Fällen reichen zwei Spalten. Ideal für kleinere Webseiten.
Beispielsweise:
- Kontakt
- Rechtliche Links
Drei Spalten sind sehr beliebt.
Zum Beispiel:
- Unternehmensbeschreibung
- Kontakt
- Rechtliche Links
Nehme vier Spalten nur, wenn wirklich genügend Inhalte vorhanden sind. Zu viele Spalten wirken schnell überladen.
💡 Halte Deinen Footer lieber übersichtlich als zu umfangreich.
Die häufigsten Fehler beim Footer
Viele Webseiten machen immer wieder dieselben Fehler. Wenn Du diese vermeidest, wirkt Deine Webseite sofort professioneller.
Zu viele Links: Beschränke Dich auf die wichtigsten Inhalte.
Veraltete Informationen: Nichts wirkt unprofessioneller als eine alte Telefonnummer oder ein nicht funktionierender Link. Prüfe Deinen Footer regelmäßig.
Zu viele Farben: Der Footer sollte optisch zu Deiner Webseite passen. Zu viele Farben sorgen schnell für Unruhe.
Keine Kontaktmöglichkeit: Besucher sollten Dich leicht erreichen können.
Wichtige Seiten fehlen: Impressum und Datenschutz gehören auf jede professionelle Webseite.
Fazit: Der Footer ist mehr als nur das Ende Deiner Webseite
Viele Webseitenbetreiber schenken dem Footer kaum Aufmerksamkeit. Dabei gehört er zu den Bereichen, die Besucher regelmäßig nutzen.
Ein guter Footer hilft dabei, wichtige Informationen schnell zugänglich zu machen, Vertrauen aufzubauen und Besucher sinnvoll durch die Webseite zu führen. Achte darauf, dass Dein Footer übersichtlich bleibt und nur die Inhalte enthält, die für Deine Besucher wirklich relevant sind.
Dazu gehören in den meisten Fällen:
- Kontaktinformationen
- Impressum
- Datenschutz
- Social Media Profile
- kurze Unternehmensbeschreibung
Wenn Du diese Grundlagen beachtest und Deinen Footer zentral über Divi verwaltest, sparst Du Dir später viel Arbeit und sorgst gleichzeitig für ein professionelles Erscheinungsbild Deiner Webseite. Nimm Dir deshalb bewusst Zeit für diesen Bereich. Auch wenn er ganz unten steht, kann er einen wichtigen Beitrag zum Erfolg Deiner Webseite leisten.
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