Was gehört in den Footer einer Webseite? Die wichtigsten Inhalte einfach erklärt

Inhaltsverzeichnis

      Der Footer wird fast immer zuletzt gebaut. Logo, Startseite, Menü, Farben, all das bekommt Zeit und Aufmerksamkeit. Und ganz am Ende, wenn die Webseite eigentlich fertig ist, kommt noch schnell eine Leiste mit zwei Links darunter.

      Dabei ist der Footer für viele Besucher die letzte Station. Wer bis nach unten gescrollt hat, hat sich mit Deinem Angebot beschäftigt und sucht jetzt etwas Bestimmtes: eine Telefonnummer, das Impressum, den nächsten Artikel oder einen Grund zu bleiben. Was er dort findet, entscheidet mit darüber, ob er Kontakt aufnimmt oder den Tab schließt.

      In diesem Artikel gehst Du Deinen Footer einmal komplett durch. Du erfährst, welche Angaben gesetzlich vorgeschrieben sind, welche sich einfach bewährt haben, welche nur zu bestimmten Angeboten passen und welche Fehler Du vermeiden solltest. Am Ende findest Du eine Checkliste, mit der Du Deinen eigenen Footer prüfen kannst.

      Wenn Du noch ganz am Anfang stehst und Dir der Gesamtüberblick fehlt, dann schau Dir doch erst einmal meinen Artikel zu: Webseite erstellen: Die 6 wichtigsten Schritte für Anfänger .

      Was ist ein Footer überhaupt?

      Der Footer, auf Deutsch auch Fußzeile oder Fußbereich, ist der unterste Abschnitt einer Webseite. Er erscheint in der Regel auf jeder einzelnen Seite und ist dadurch von überall erreichbar, egal ob jemand auf der Startseite gelandet ist oder über Google direkt in einem Blogartikel. Damit ist er das Gegenstück zum Header, also dem obersten Bereich mit Logo und Hauptmenü. 

      Der Header führt Besucher in Deine Webseite hinein. Der Footer fängt sie auf, wenn sie unten angekommen sind. Inhaltlich sammelt er Dinge, die wichtig sind, aber nicht dauerhaft im Vordergrund stehen müssen:

      ➡️ Rechtliche Angaben
      ➡️ Kontaktmöglichkeiten
      ➡️ Weiterführende Links
      ➡️ Social-Media-Profile

      Wie dieser Bereich am Ende aussieht, hängt von Deiner Webseite ab. Ein Onlineshop braucht dort andere Angaben als die Seite einer Ernährungsberaterin oder eines Dachdeckerbetriebs. Einen Standard-Footer, den Du einfach übernehmen kannst, gibt es nicht.

      Schematischer Aufbau einer Webseite

      Warum ist der Footer einer Webseite wichtig?

      Besucher lesen eine Webseite nicht komplett von oben nach unten durch. Sie überfliegen, springen und scrollen. Wer trotzdem ganz unten ankommt, tut das meistens aus einem von zwei Gründen: Entweder ist er mit der Seite fertig und sucht den nächsten Schritt, oder er sucht gezielt etwas, das er weiter oben nicht gefunden hat. Genau dafür ist der Footer da. Er übernimmt vier Aufgaben.

      ➡️ Orientierung: Er zeigt, welche Bereiche es auf Deiner Webseite sonst noch gibt, ohne dass jemand wieder nach oben scrollen muss.

      ➡️ Erreichbarkeit: Kontaktdaten im Footer stehen auf jeder einzelnen Seite. Wer spontan anrufen möchte, muss nicht erst die Kontaktseite suchen.

      ➡️ Rechtssicherheit: Impressum und Datenschutzerklärung müssen von überall erreichbar sein. Der Footer ist der Ort, an dem Besucher sie erwarten.

      ➡️ Vertrauen: Ein gepflegter, vollständiger Footer zeigt, dass hinter der Webseite jemand steht, der sein Geschäft ernst nimmt. Ein leerer oder halbfertiger Footer zeigt das Gegenteil.

      Fehlt davon etwas, merkt das kaum jemand bewusst. Der Eindruck entsteht trotzdem, und zwar meistens genau in dem Moment, in dem sich jemand überlegt, ob er Dir schreiben soll.

      Merke Dir

      Ein guter Footer ist keine Ablage für Inhalte, die auf der restlichen Webseite keinen Platz gefunden haben. Er ergänzt die Navigation und hilft Besuchern, wichtige Informationen schnell und einfach zu finden.

      Pflichtangaben: Diese Inhalte sollten nicht fehlen

      Ein Teil Deines Footers ist nicht verhandelbar. Diese Angaben brauchst Du, sobald Deine Webseite geschäftlich ist, und zwar unabhängig davon, wie klein Dein Unternehmen ist.

      Impressum

      Für geschäftsmäßige Webseiten ist eine Anbieterkennzeichnung vorgeschrieben, die wir alle als Impressum kennen. Geregelt ist das seit 2024 in § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes, kurz DDG, das früher das Telemediengesetz war. Das Gesetz schreibt nicht vor, wo das Impressum stehen muss, sondern nur, dass es leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar ist. Weil Besucher den Link im Footer erwarten und ihn dort ohne Suchen finden, hat sich dieser Bereich als Standard etabliert.

      Datenschutzerklärung

      Auch die Datenschutzerklärung muss jederzeit erreichbar sein. Sobald Du ein Kontaktformular einsetzt, Besucherzahlen auswertest, Schriften nachlädst oder ein Video einbettest, werden Daten Deiner Besucher verarbeitet, und genau das erklärst Du dort. Praktisch heißt das: Fast jede Webseite braucht eine.

      Cookie-Einstellungen

      Nicht jede Webseite braucht automatisch einen Cookie-Banner. Entscheidend ist, welche Cookies und externen Dienste Deine Webseite verwendet.

      Du brauchst in der Regel einen Cookie-Banner mit Einwilligung, wenn Du zum Beispiel:

      • Google Analytics oder andere Analyse- und Trackingdienste verwendest
      • den Meta Pixel oder andere Werbe- und Marketingtools einsetzt
      • YouTube- oder Vimeo-Videos direkt auf Deiner Webseite einbindest und dabei Daten bereits vor einer Einwilligung übertragen werden
      • externe Dienste verwendest, die nicht technisch notwendig sind und Daten auf dem Gerät des Besuchers speichern oder auslesen

      Du brauchst dagegen nicht allein deshalb einen Cookie-Banner, weil Du WordPress verwendest. Setzt Deine Webseite ausschließlich technisch notwendige Cookies und Technologien ein, die für die Bereitstellung der Webseite erforderlich sind, ist dafür grundsätzlich keine vorherige Einwilligung erforderlich.

      Einfach gesagt: Verwendest Du nur das, was Deine Webseite technisch zum Funktionieren benötigt, brauchst Du dafür normalerweise keine Einwilligung. Verwendest Du zusätzliche Analyse-, Marketing- oder externe Dienste, solltest Du prüfen, ob diese erst nach Zustimmung des Besuchers geladen werden dürfen.

      Barrierefreiheit

      Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, kurz BFSG. Es betrifft nicht jede Webseite, aber deutlich mehr als viele vermuten, vor allem Onlineshops, Buchungssysteme und andere digitale Dienstleistungen für Verbraucher.

      Fällt Deine Webseite darunter, gehört eine Erklärung zur Barrierefreiheit zu den Informationen, die leicht auffindbar sein müssen. Auch dafür ist der Footer der übliche Ort. Unabhängig von der Rechtslage lohnt sich Barrierefreiheit ohnehin, weil sie Deine Webseite für alle Besucher leichter nutzbar macht. Was das praktisch bedeutet, findest Du in meinem Artikel Barrierefreie Webseite leicht gemacht – 7 wichtige Tipps für mehr Nutzerfreundlichkeit

      Wichtiger Hinweis

      Dieser Abschnitt gibt Dir eine erste Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Ob und in welchem Umfang die genannten Pflichten für Deine Webseite gelten, hängt von Deinem Angebot und Deinem Unternehmen ab. Im Zweifel klärst Du das am besten mit einem Anwalt.

      Diese Elemente gehören auf fast jede Webseite

      Die folgenden Elemente sind keine Pflicht, dennoch können sie folgende Fragen beantworten, die Besucher am Seitenende typischerweise haben:

      ➡️ Wohin kann ich als Nächstes
      ➡️ Wie erreiche ich Dich
      ➡️ Wo finde ich Dich sonst noch?

      Navigation

      Viele Besucher scrollen bis zum Ende einer Seite und möchten anschließend direkt weiter. Deshalb eignet sich der Footer gut für eine kompakte Navigation mit den Seiten, die am häufigsten gebraucht werden. Welche das sind, hängt von Deinem Angebot ab. Meistens reichen vier bis sechs Links völlig aus. Diese Auswahl muss nicht identisch mit Deinem Hauptmenü sein, sie darf ruhig kleiner sein.

      Wie Du Dein Hauptmenü sinnvoll aufbaust, zeige ich Dir Schritt für Schritt in meinem Artikel So erstellst Du ein Menü in WordPress

       

      Kontaktmöglichkeiten

      Je einfacher Besucher Kontakt aufnehmen können, desto wahrscheinlicher tun sie es auch. Welche Angaben sinnvoll sind, unterscheidet sich allerdings stark.

      Ein Dachdeckerbetrieb lebt von der Telefonnummer und den Zeiten, zu denen jemand rangeht. Eine Hundetrainerin braucht eher ein Kontaktformular und den Ort, an dem sie arbeitet. Ein Online-Coach kommt oft mit einer E-Mail-Adresse und einem Terminlink aus.

      Nimm deshalb nicht alles auf, was möglich ist, sondern das, worüber Deine Kunden tatsächlich Kontakt aufnehmen.

       

      Social Media

      Bist Du auf Instagram, LinkedIn, YouTube oder Facebook aktiv, kannst Du diese Profile im Footer verlinken. Achte aber darauf, nur die Kanäle einzubinden, die Du wirklich pflegst. Ein Profil, auf dem seit zwei Jahren nichts passiert ist, schadet mehr, als es nützt. Besucher klicken darauf, sehen den Stillstand und nehmen das als Aussage über Dein Geschäft.

      Copyright

      Ein kurzer Copyright-Hinweis ist rechtlich nicht zwingend erforderlich, gehört aber zum gepflegten Gesamteindruck. Zum Beispiel: © 2026 BigBiggerBusiness, alle Rechte vorbehalten.

      Diese Ergänzungen hängen von Deinem Angebot ab

      Ob die folgenden Punkte in Deinen Footer gehören, entscheidet sich nicht am Design, sondern an Deinem Geschäft. Eine Fotografin ohne Blog braucht keinen Blog-Link. Wer keinen Newsletter verschickt, verlinkt auch keinen. Geh die Liste deshalb als Auswahl durch, nicht als Vorgabe.

      Über mich oder Über uns

      Viele Besucher möchten wissen, wer hinter einer Webseite steckt, bevor sie schreiben. Gerade bei Coaches, Beraterinnen und Dienstleistern entscheidet die Person mit über den Auftrag. Ein sichtbarer Link im Footer nimmt diesem Bedürfnis den Umweg über das Menü.

      Leistungen

      Wer am Ende eines Blogartikels angekommen ist, interessiert sich häufig auch für das, was Du anbietest. Ein Link zu Deinen Leistungen oder Paketen macht diesen Schritt möglich, ohne dass er sich aufdrängt.

      Blog

      Veröffentlichst Du regelmäßig neue Inhalte, sollte Dein Blog leicht erreichbar sein. Jemand kommt über Google in einen einzelnen Artikel und hat danach keinen offensichtlichen Weg zu Deinen anderen Themen, außer über den Footer.

      Newsletter

      Einen Newsletter kannst Du im Footer erwähnen, solltest ihn dort aber nicht groß inszenieren. Ein kurzer Hinweis oder ein dezenter Button reicht. Ein vollständiges Anmeldeformular macht den Footer schnell unruhig.

      Kostenloses Angebot

      Für viele Besucher ist der Footer der letzte Bereich, den sie sehen. Genau deshalb passt dort ein Hinweis auf Dein kostenloses Angebot gut hin, zum Beispiel auf einen Leitfaden oder eine Checkliste.

      So bleibt eine Verbindung bestehen, auch wenn jemand an dieser Stelle noch keine Anfrage stellen möchte.

      Typische Fehler im Footer

      Ein Footer soll unterstützen und nicht verwirren. Fünf Fehler sieht man dabei immer wieder.

      Zu viele Links

      Manche Footer enthalten dreißig oder vierzig Links. Der Gedanke dahinter ist gut gemeint, das Ergebnis ist eine Wand aus Text, in der niemand mehr etwas findet. Frag Dich bei jedem Link:

      ➡️ Wird diese Seite wirklich häufig gebraucht?
      ➡️ Hilft sie meinen Besuchern an dieser Stelle weiter?

      Was beides nicht erfüllt, kann weg.

      Zu kleine Schrift

      Im Footer wird traditionell klein geschrieben. Dabei stehen dort ausgerechnet die Informationen, die jemand im Zweifel dringend braucht, etwa eine Telefonnummer oder das Impressum. Achte deshalb auf eine gut lesbare Schriftgröße und auf ausreichend Kontrast zwischen Text und Hintergrund. Heller Grauton auf dunkelgrauem Untergrund sieht im Entwurf edel aus und ist am Handy in der Sonne nicht mehr lesbar.

      Veraltete Informationen

      Ein Footer wird einmal gebaut und danach oft jahrelang nicht mehr angefasst. Dann steht dort irgendwann eine alte Telefonnummer, ein Social-Media-Profil, das es nicht mehr gibt, oder Öffnungszeiten aus der Zeit vor dem Umzug. Nimm Dir deshalb einmal im Jahr fünf Minuten und geh Deinen Footer durch.

      Zu viele Farben

      Der Footer darf sich optisch vom restlichen Inhalt abheben, soll aber zum Gesamtdesign passen. Mehrere Farben, verschiedene Schriftarten oder animierte Elemente lenken ab, statt zu helfen. Weniger ist hier tatsächlich mehr.

      Alles doppelt anzeigen

      Manche Webseiten wiederholen im Footer das komplette Hauptmenü. Damit verschenkst Du den Platz, denn diese Links hatte Dein Besucher oben schon. Konzentriere Dich lieber auf die wichtigsten Seiten und ergänze das, was im Menü keinen Platz gefunden hat.

      Welche Seiten Deine Webseite überhaupt braucht, klärt sich meist schon bei der Planung: Wie viele Seiten braucht Deine Webseite wirklich?

      Wie ein Footer je nach Branche aussehen kann

      Dass es keinen Standard-Footer gibt, wird am schnellsten im direkten Vergleich deutlich. Vier Beispiele:

      Footer je nach Branche

      Auffällig ist vor allem, was jeweils fehlt. Die Yogalehrerin braucht keine Anfahrtsbeschreibung im Footer, der Dachdecker keinen Newsletter. Beide Footer wären mit dem jeweils anderen Inhalt schlechter, nicht besser.

      Zwei Footer im Vergleich

      Zum Schluss zwei Varianten, die Du so oder so ähnlich täglich siehst.

      Weniger gelungen

      Der Footer enthält 35 Links ohne erkennbare Ordnung, acht Social-Media-Symbole, drei Schriftarten und eine Schriftgröße, bei der man am Handy die Augen zusammenkneift. Alles ist da. Gefunden wird trotzdem nichts.

      Besser gelöst

      Der Footer ist in vier Bereiche gegliedert, jeder mit einer kurzen Überschrift. Unter „Navigation“ stehen Startseite, Leistungen, Blog und Kontakt. Unter „Kontakt“ Telefonnummer, E-Mail und Anschrift. Unter „Rechtliches“ Impressum, Datenschutz und Cookie-Einstellungen. Unter „Social Media“ die zwei Kanäle, die tatsächlich gepflegt werden.

      Das sind kaum weniger Informationen als im ersten Beispiel. Der Unterschied liegt allein in der Gruppierung und in den Überschriften darüber.

      Unuebersichtlicher Footer
      uebersichtlicher Footer

      Und wie baust Du das jetzt konkret?

      Bis hierhin weißt Du, was in Deinen Footer gehört. Beim Einbau kommt in WordPress noch ein praktischer Punkt dazu: Baue Deinen Footer einmal global, also als eine Vorlage, die auf allen Seiten ausgegeben wird. Sonst pflegst Du jede Änderung an der Telefonnummer später auf jeder einzelnen Seite nach.

      Footer in Divi erstellen: Diese Elemente gehören auf jede Webseite

      Footer in Divi erstellen

      In meinem Video zeige ich Dir die Umsetzung Schritt für Schritt in Divi, von der leeren Sektion bis zum fertigen globalen Footer.

      Checkliste: Ist Dein Footer vollständig?

      • Datenschutzerklärung leicht erreichbar
      • Cookie-Einstellungen vorhanden und funktionsfähig, sofern Du ein Banner einsetzt
      • Die wichtigsten Kontaktmöglichkeiten sind vorhanden und aktuell
      • Die Navigation enthält nur Seiten, die wirklich gebraucht werden
      • Alle verlinkten Social-Media-Profile werden aktiv gepflegt
      • Copyright-Hinweis vorhanden und mit aktueller Jahreszahl
      • Alle Links funktionieren
      • Der Footer ist auf Smartphone, Tablet und Desktop gut lesbar
      • Schriftgröße und Kontrast sind auch bei hellem Licht ausreichend

      Häufig gestellte Fragen

      Muss das Impressum im Footer stehen?

      Nein. Vorgeschrieben ist nur, dass es leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar ist. Weil Besucher den Link im Footer erwarten, hat sich dieser Ort als Standard etabliert.

      Gehört die Datenschutzerklärung ebenfalls in den Footer?

      Ja, das ist empfehlenswert. Genau wie das Impressum sollte sie von jeder Seite aus erreichbar sein, und genau das leistet der Footer.

      Sind Social-Media-Links Pflicht?

      Nein. Verlinke nur die Plattformen, auf denen Du tatsächlich aktiv bist. Ein gepflegter Kanal wirkt deutlich professioneller als eine lange Reihe kaum genutzter Symbole.

      Sollte der Footer auf jeder Seite gleich aussehen?

      In den meisten Fällen ja. Ein einheitlicher Footer sorgt für Wiedererkennung. Besucher wissen dadurch unabhängig von der aktuellen Seite, wo sie wichtige Informationen finden.

      Wie sieht der Footer auf dem Smartphone aus?

      Die Spalten rutschen dort untereinander, aus vier nebeneinander werden vier hintereinander. Der Footer wird dadurch deutlich länger. Prüfe deshalb immer am Handy, ob die Reihenfolge noch sinnvoll ist und ob die wichtigsten Links nicht ganz unten landen.

      Wie groß sollte ein Footer sein?

      So groß wie nötig und so kompakt wie möglich. Ein übersichtlicher Footer hilft Besuchern mehr als ein Bereich, in dem alles untergebracht wurde, was irgendwie dazugehören könnte.

      Kann ich den Footer später noch ändern?

      Natürlich. Deine Webseite entwickelt sich mit Deinem Unternehmen weiter. Neue Leistungen, zusätzliche Kontaktwege oder ein Newsletter lassen sich jederzeit ergänzen. Wenn Du den Footer global angelegt hast, änderst Du ihn an einer Stelle für die gesamte Webseite.

      Fazit: Der Footer ist mehr als das Ende Deiner Webseite

      Der Footer wird oft zuletzt gebaut und deshalb schnell unterschätzt. Dabei ist er ein wichtiger Bestandteil Deiner Webseite. Besucher finden hier noch einmal Orientierung, können wichtige Informationen aufrufen und entscheiden möglicherweise genau an dieser Stelle, ob sie Kontakt aufnehmen, weiterlesen oder Deine Webseite verlassen.

      Ein guter Footer muss deshalb weder besonders groß noch mit möglichst vielen Informationen gefüllt sein. Entscheidend ist, dass die Inhalte sinnvoll ausgewählt und übersichtlich gegliedert sind. Kontaktmöglichkeiten, wichtige Seiten und rechtlich relevante Informationen sollten schnell zu finden sein. Weitere Elemente wie Social Media, Newsletter oder zusätzliche Navigation gehören nur hinein, wenn sie für Deine Besucher tatsächlich einen Mehrwert bieten.

      Auch hier gilt: Mehr ist nicht automatisch besser. Ein überladener Footer kann genauso unübersichtlich werden wie eine überfüllte Navigation. Frage Dich deshalb bei jedem Element: Braucht mein Besucher diese Information genau an dieser Stelle? Dein Footer muss nicht beim ersten Versuch perfekt sein. Wenn sich Deine Webseite, Dein Angebot oder Dein Unternehmen weiterentwickelt, darfst Du auch diesen Bereich regelmäßig überprüfen und anpassen.

      Dein nächster Schritt: Öffne Deine Webseite, scroll ganz nach unten und geh die Checkliste aus diesem Artikel durch. Zehn Minuten reichen meistens aus, um zu erkennen, was bereits gut funktioniert und wo Du Deinen Footer noch verbessern kannst.

      Katharina Fuhrmann

      Katharina Fuhrmann

      Webdesignerin & Initiatorin

      Ich unterstütze Selbstständige dabei, ihre Ideen Schritt für Schritt in eine professionelle Webseite zu verwandeln.

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      In 6 Schritten zur erfolgreichen Webseite